ACHTSAMKEIT – Sei respektvoll mit dir selbst
Die meisten von uns wünschen sich einen respektvollen und achtsamen Umgang mit ihren Mitmenschen und Mittieren. Was denkst du, warum ein anderes Wesen unachtsam mit dir umgeht? Bist du sicher, dass es wirklich wirklich gar nichts mit dir selbst zu tun hat?
Unsere ganze Welt ist so aufgebaut, dass es immer einen Schuldigen oder Verantwortlichen geben muss, der entsprechend dafür seinen Kopf herhalten darf. Aber ist das der Weg, der uns langfristig mehr Liebe und Frieden schenkt? Werden wir wirklich keine Opfer mehr haben, wenn wir alle Täter einsperren oder auf andere Art und Weise bestrafen? Das scheint im ersten Moment sehr provokant. Aber schauen wir uns das mal in einem kleinen Beispiel an.
Du hast einen Hund, der sehr rüpelig ist und dich gerne einfach umrennt. Was wirst du tun? Entweder nimmst du es hin und er wird niemals damit aufhören, oder du lernst GRENZEN zu setzen und NEIN zu sagen. Wenn du dich für NEIN entscheidest, machst du den ersten Schritt aus der Opferrolle. Es fühlt sich erst an, als würdest du mit NEIN selbst zu einem Täter werden und du fühlst dich vielleicht unwohl. Ja, es ist ein neues ungewohntes Gefühl. Aber genau genommen ist dies der Schritt, der dich zu mehr Achtsamkeit und Respekt mit dir selbst bringt, weil du auf das hörst, was du möchtest oder eben nicht. Wir wünschen uns doch, dass andere Wesen uns respektieren und uns zuhören.
So beginne bitte zuerst, DIR selbst zuzuhören und achtsam mit DIR umzugehen. Versuche dich einmal als sanfte Blüte zu betrachten. Was hält diese Blüte tatsächlich aus? Wann strahlt sie? Wann lässt die den Kopf hängen? Gibst du ihr genug Wasser? Hat sie genug LICHT? Was gibst du DIR, damit DU strahlst?