FRÜHLINGSERWACHEN – probiere etwas Neues aus
Nach einer Zeit des Rückzuges, wie dem Winter folgt automatisch auch wieder eine Zeit des Erwachens wie dem Frühling. Für alle eine Freude, die sowieso nicht still sitzen können ;-) Für manche eine echte Herausforderung wieder in Gang zu kommen. Aber ist das nicht unser Leben?
Im ständigen Wechsel mit den Energien. Instinktiv sorgen wir in der Regel, wenn wir es zulassen, immer wieder für einen Ausgleich, für Balance. Eiskaltes sowie kochend heißes Wasser kann für sich alleine durchaus sehr schmerzhaft sein. Eine Mischung daraus ergibt eine angenehme warme Dusche oder ein kuscheliges Bad. Jedoch kann nach einem Saunagang das eiskalte Wasser oder der heiße Tee nach einem langen Spaziergang ebenso eine wahre Freude sein.
Versuchen wir einmal, dies auf unsere Lebenssituationen zu übertragen. Warum haben manche von uns Angst vor dem ganz kalten oder ganz heißen Wasser, von dem wir eigentlich wissen, dass es uns nichts tut, wenn wir achtsam damit umgehen. Es bringt uns aus dem Gleichgewicht. Aus unserer Komfortzone. Somit streben wir immer und immer wieder nach einem Ausgleich.
Freude, Glück, Erfolg und Gesundheit. Das ist für viele oben. Wir haben gelernt, dass oben etwas Besseres als unten ist? Somit streben wir immer nach oben. Hat unser Körper jedoch genug von den hohen Schwingungen, braucht er Niedrigere um wieder zur Ruhe zu kommen und um sich auszugleichen. Passiert dies nicht, bleiben wir in einem Ungleichgewicht. So wie auf einer Wippe fühlt sich hoch und tief sehr spaßig an. Im Stillstand jedoch hat das Fliegengewicht oben hängend nicht mehr besonders viel Spaß. Aber auch das Mopsgewicht wird früher oder später den Spaß daran verlieren und den Leichteren wieder runter lassen :-)
Vielleicht könnte dies ein Ansatz dafür sein, dich zu trauen, immer mal wieder etwas Neues auszuprobieren. Mit der Gewissheit, dass sowieso ganz automatisch nach jedem Tief ein Hoch folgt. So wie nach jedem Winter auch ein Frühling kommt. Und am Ende erkennen wir, dass ein Winter nicht besser oder schlechter als ein Frühling ist.