LIEBE für dich und dein Spiegelbild

04.05.2022

Wann hast du dich das letzte Mal ganz bewusst im Spiegel angeschaut? Aufbauend auf das Thema letzter Woche, wo es um dein Unterbewusstsein ging, ist auch das „In den Spiegel sehen“ bei den meisten eine täglich wiederkehrende unterbewusste Funktion geworden. Creme, Schminke und Haare an den richtigen Platz, vielleicht ein Zahnseide-Akt und nochmal schnell die Mitesser gecheckt… aber uns selbst richtig bewusst anzusehen, in die Augen zu sehen, tun wir eher nicht. Das ist sehr schade, denn diese Übung ist wirklich sehr hilfreich und verhilft dir zu mehr Achtung und Respekt vor dir selbst und natürlich zu mehr Bewusstsein ;-)

Probiere diese Woche doch mal aus, dich selbst bewusst anzusehen. Nimm dir reichlich Zeit, mindestens 5-10 Minuten, schau in den Spiegel und sieh dir dein Gesicht und deinen Körper ganz in Ruhe an. Ganz egal, ob irgendwo zu viel, zu wenig, zu dies, zu das ist… Nimm nur wahr, ob oder wie du dich selbst bewertest und frage dich dann, warum du das tust. Das was du in deinem Spiegel siehst bist DU und hast du selbst ganz genauso erschaffen. Mach dir bewusst, dass du dich mit jeder Bewertung an deinem eigenen Körper sozusagen selbst schlägst. Das ist wie ein kleiner innerer Krieg, den wir alle im Außen ganz sicher lieber in Frieden wandeln möchten. Das Gleiche gilt auch für dein Denken und Handeln. Gibt es Dinge, die du in der Vergangenheit getan hast, die du oder andere heute alles andere als gut empfindest? Auch hier gilt es, bewusst zu erkennen, was du davon verurteilst, um dir dafür zu vergeben.

Die Übung ist besonders effektiv, wenn du sie völlig nackt vor dem Spiegel machst. Für den ein oder anderen ist das aber gar nicht so leicht. In dem Fall, fang erstmal bekleidet damit an. Vielleicht spürst du währenddessen, wie es sich anfühlt, dich so anzusehen und anzunehmen, wie du bist, und wie es sich anfühlt, wenn du das nicht tust. Findest du Körperteile, die du gut ansehen kannst, blicke dir danach in die Augen und sage dir selbst, dass du gut so bist, wie du bist und danke dir selbst und deinem Körper. Findest du Körperteile, die du nicht ansehen kannst, oder die du bewertest, blicke dir in die Augen und sage dir, ich vergebe mir dafür, dass ich diese Teile nicht mag. Ich tue mein Bestes, mich anzunehmen, wie ich bin.

Wir wollen fast alle bewusst Frieden, Harmonie und Freude, aber viele von uns tun immer wieder unbewusst das Gegenteil in ihrem eigenen System, in ihrem Unterbewusstsein. Leider geben wir damit genau diese Energie in die Welt und kreieren unser Außen. Mach dir bewusst, was du innerlich mit dir selbst machst und erkenne in den Menschen um dich herum, die dir genauso als Spiegelbild nützlich sind, was genau das ist.

So… und nun hab DICH lieb. Lass die 3 gerade, die 6 ungerade sein und vergib DIR endlich selbst. Richtig und falsch gibt es nicht. Das Leben ist „nur“ Erfahrung auf dem Weg zum Bewusstsein…







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