LIEBE für dich und dein Vertrauen

01.09.2021

Immer wieder reden wir von Vertrauen. Vertraue auf dies, vertraue auf das. Denke positiv und hab Vertrauen, dann wird auch genau dies oder das passieren. Es hört sich immer so leicht an, einfach mal vertrauen, dass… z.B. mich die Regierung am Ende nicht doch noch mit einem Betäubungspfeil zwangsimpft ;-) Mein Partner nicht doch fremd geht, mein Chef meine Kündigung noch nicht geschrieben hat, mein Tier seine OP nicht gut verkraftet, mein Geld vielleicht doch nicht reicht…. Es gibt einen Haufen Dinge, die tagtäglich Vertrauen von uns abverlangen.

Warum ganz genau du gerade kein oder wenig Vertrauen hast, ist gar nicht mal so sehr von Bedeutung. Es hilft dir zwar zu wissen, dass du aufgrund entsprechender Erfahrungen entweder mehr oder weniger Vertrauen hast, aber es hilft dir nicht, dir diese Erfahrungen immer wieder vor Augen zu halten. Damit wirst du eher immer wieder ganz genau das Gleiche tun. Wichtig ist das Bewusstsein in dem Moment dafür, dass du gerade aus deinem Vertrauen fällst, weil du schon wieder über etwas so denkst und fühlst, wie du es schon immer getan hast. Und im nächsten Schritt frage dich selbst, ob das wirklich so in Ordnung geht. Schau dir DEIN Vertrauen in deiner Meditation einmal ganz genau an. Womit verbindest du es? Hat es eine Form oder eine Farbe? Bitte es, sich dir ganz genau zu zeigen. Es hilft, wenn du ihm ein Bild geben kannst, weil du es damit viel besser greifen und festhalten kannst. Mache dir bewusst, dass du zu jeder Zeit an deiner Quelle sitzt, die eben nicht nur Liebe, sondern auch Urvertrauen produziert. Solltest du in deiner Meditation kein Vertrauen finden, gehe zu deiner Quelle und beauftrage sie, Nachschub zu erzeugen. Mache dir klar, dass du genau DAS jederzeit machen kannst.

Du kannst diese Idee entweder auf dein Vertrauen ganz allgemein anwenden, oder eben auch auf ein ganz spezielles Vertrauen für ein bestimmtes Thema. Und immer wenn du dich in Situationen wiederfindest, in denen du Vertrauen verlierst, stell dir dein Bild deines Vertrauens vor, wie es wieder zu dir zurückkommt. Vielleicht kannst du es ja sogar so materialisieren, dass du dir z.B. eine kleine entsprechende Figur dazu in deine Tasche steckst, oder dir einen Kettenanhänger besorgst. Du kannst es mit ganz vielen Dingen verbinden. Du könntest es sogar mit Tätigkeiten verknüpfen, wie z.B. immer wenn du ein Glas Wasser trinkst, füllst du dich mit Vertrauen auf. Schau, was am allerbesten für dich passt und sich für dich auch richtig gut und vertrauensvoll anfühlt :-)

Ich möchte zum Schluss ganz kurz nochmal auf die Formulierung meiner zu Beginn ganz bewusst gewählten NICHT-Sätze eingehen. Versuche hier bei dir zu erkennen und dir bewusst zu machen, wann du NICHT-Sätze denkst oder aussprichst. Dein Vertrauen hat einen leichteren Weg zu dir zu kommen, wenn du mehr und mehr innerlich positiv formulierst und das denkst und fühlst, was du haben willst. ABER nicht das, was du NICHT haben willst. Ein schönes Beispiel ist der Klassiker in der Hundeerziehung, den man immer wieder gerne sieht bzw. hört: Zieh nicht an der Leine … oder nicht ziehen… Das funktioniert einfach nie, weil dein System sich dann das Ziehen vorstellt und eben nicht: Lauf locker neben mir… :-)