In Leichtigkeit durchs Leben zu gehen, wünschen wir uns „eigentlich“ alle. Eigentlich deshalb, weil der tiefe Wunsch dahinter bei genauerem Hinsehen doch nicht uneingeschränkt Leichtigkeit beinhaltet. Glaubenssätze wie z.B.: Das Leben wäre doch sonst zu langweilig… Oder: Wir brauchen Trigger-Themen und Menschen, um zu wachsen. Oder: Ich hab mir schöne Steine auf meinem Weg ausgesucht. … scheinen im ersten Moment recht weit entwickelte Aussagen zu sein. Aber, wenn du deine unbewussten Glaubenssätze oder auch Muster zu deinen neuen Gesetzen gemacht hast, werden diese auch weiterhin für dich gelten. In den genannten Beispielen holst du dir somit immer wieder etwas Kurzweiliges, Menschen oder Situationen, die dich triggern oder eben auch immer wieder neue Steine in dein Leben.
Möchtest du dich bewusst für Leichtigkeit entscheiden, kannst du dir diese Woche die Frage stellen, was du alles an „Schwierigkeiten“ behalten möchtest und / oder ob und wie du wirklich Leichtigkeit leben möchtest.
Die 1. Möglichkeit ist das konsequente Umsetzen einer leichten Sichtweise, positives Denken und Fühlen, zu allem was geschieht. Das ist die Variante, an die wir alle vermutlich erstmal denken und diese wir auch bereits versuchen, umzusetzen. Die Schwierigkeit hierin liegt jedoch darin, dass alles was in dein Leben kommt, immer anders ist. Du bestellst damit sozusagen immer wieder die Katze im Sack. Ganz sicher ist dies niemals langweilig ;-) … aber es ist und bleibt eine mögliche Herausforderung, die viel Übung von uns fordert, in Leichtigkeit gegangen zu werden.
Die 2. Möglichkeit ist die Anpassung deiner Glaubenssätze, deines Geistes. Langeweile ist auch ein großartiger Zustand voller Entspannung, in dem du noch komplett über die dir geschenkte Zeit verfügen kannst. Trigger von Mitmenschen mögen ein hilfreiches Entwicklungstool sein, sind aber in der Regel immer erst ein Stein auf deinem Weg, selbst wenn er schön aussieht, der angeschaut werden will, und der je nach Art und Weise, eine gewisse Schwere oder sagen wir mal, sein Gewicht mit sich bringt. Dieses Gewicht beinhaltet immer eine Entwicklungsmöglichkeit, die meist jedoch auch aufzeigt, was noch nicht gut genug ist. Solange wir jedoch nicht in der Lage sind, wirklich von uns zu glauben, dass wir gut genug sind, ist es mit der Leichtigkeit an diesem Punkt dahin.
Versuche dir bewusst zu machen, was dich daran hindert, leicht zu sein. Schau dir genau an, was du dir unbewusst immer wieder in dein Leben ziehst und überprüfe, was davon noch stimmig für dich ist. Erkenne auch den Unterschied zwischen, selbst leicht mit sich und dem Leben zu sein, und sich einfach nur Leichtigkeit vom Leben zu wünschen. Ganz sicher geht es nicht um das Fernhalten von Schwere, oder ein sich gegen den Lebensfluss stellen, sondern immer um das Reinholen von Leichtigkeit, die Schwere ersetzt. Die Frage ist einfach nur die, wie mache ich genau das, eben auch in Leichtigkeit :-)
Welche Variante für dich stimmig ist, entscheidest ganz allein DU. Vielleicht ist es am Ende auch eine Kombination von Beidem. Bewusstsein dafür, wie du bisher damit umgegangen bist, ist der entscheidende Punkt und macht im nächsten Schritt mehr Leichtigkeit möglich. Machs dir leicht, und erlaube dir genau das. Und wenn du hören solltest: Du machst es dir aber leicht! Dann sage: JA, genau das mach ich jetzt! :-)