LIEBE für dich und die Sonne und den Mond

01.06.2022



Hast du dich schon mal gefragt, warum das Aufgehen und auch das Untergehen der Sonne eine so große Wirkung auf dich hat?

Die Sonne schenkt uns Licht und Wärme und wir fühlen uns meistens deutlich besser, wenn sie zu sehen ist. Alles scheint mit ihr so viel leichter und gerade im Frühling ist sie ein Segen und der Wecker aus dem Winterschlaf. Ein Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang am Meer oder in den Bergen zieht uns fast alle an und lässt uns in der Regel stiller werden. Wenn wir uns drauf einlassen, entspannen wir und blicken in solchen Momenten fast automatisch nach Innen. Vielleicht ist die Sonne ein Geschenk (von vielen) des Universums, um uns an das zu erinnern, auf was es vielleicht wirklich ankommt?

Die Sonne steht für die männliche Kraft gegenüber oder sagen wir eher „neben“ dem Mond für die weibliche Kraft. Auch der Mond hat für viele eine ebenso besondere Wirkung, die sich nicht mit Worten beschreiben lässt. Erkenne den Wechsel zwischen Sonne und Mond, den Rhythmus, die Schwingung und das harmonische Miteinander, was beide miteinander haben.

Auch du hast diese beiden dualen Energien in dir selbst, die sich am besten anfühlen, wenn sie im Ausgleich und in Harmonie wirken können. Wenn die Sonne untergeht, geht der Mond auf und wenn der Mond untergeht, geht die Sonne auf. Vielleicht scheinen Sie auf eine Art getrennt zu sein, so wie das Männliche und das Weibliche auch, aber dennoch können Sie nicht alleine für sich stehen, so wie wir das auch nicht können. Das bezieht sich nicht zwangsläufig auf eine Partnerschaft, aber eben auf das was du selbst bist und in dir hast.

Lebst du Männlichkeit, bist du im Tun und Handeln, in der Bewegung, im Verstand, im Wissen, in der Kontrolle, in der Aktivität, in der Erregung, in der Struktur, im Alleine sein, im Außen, im Tag. Du lebst das Feuer.

Lebst du Weiblichkeit, bist du im Sein, in der Ruhe, im Gefühl, in der Weisheit, in der Intuition, in der Entspannung, in der Hingabe, im Erschaffen, im Empfangen, im Gemeinsam sein, im Innen, in der Nacht. Du lebst das Wasser.

Wir leben aktuell fast alle in der Regel noch deutlich mehr Männlichkeit, als Weiblichkeit. Das kommt vermutlich einfach aus unserer Vergangenheit und unseren Prägungen und der Unterdrückung der Weiblichkeit über viele Jahre hinweg. So durfte die Frau z.B. erst seit 1977 selbst entscheiden, ob sie arbeiten geht. Kein Wunder, dass sie danach erstmal total ins selbst TUN kommen wollte und die Emanzipation in ihre Entwicklung ging. Das war sicher gut. Aber jedes Extrem und ein zu viel von dem Einen hilft am Ende dann doch auch wieder nicht für die eigentlich gesuchte Harmonie ;-) Und auch für den Mann von heute braucht es auch die Erkenntnis, dass auch er Weiblichkeit leben darf und eben nicht für alles TUN verantwortlich ist. Er hat im Grunde die gleichen Schwierigkeiten in einen Ausgleich zu kommen, wie die Frau.

Schau dir jetzt noch mal die Sonne und den Mond an. Erkenne zuerst, dass BEIDE immer vorhanden sind, auch wenn du sie nicht immer sehen kannst. Gerade die Sonne vergessen wir gerne, wenn es lange regnet, obwohl sie dennoch über deinen Wolken scheint und dich auch von dort mit Glück erfüllt. Wenn ein Schatten in deinem Leben entsteht, dann ist es immer nur etwas, was der Sonne oder auch dem Mondlicht gerade im Weg steht, aber niemals kannst du das Licht verlieren. Ein Schatten ist immer nur dort, wo auch Licht ist. Somit erinnere dich stets an das Scheinen der Sonne oder des Mondes und an das dazugehörige Gefühl, wenn du glaubst, dass du im Regen stehst ;-) Lass das Feuer deiner Sonne deine inneren Eisschichten schmelzen, dich durchwärmen, und lass das Wasser deines Mondes deine inneren Blockaden wegspülen, dich reinigen. Lass sich beide in dir vereinen. Lebe Beides, die Männlichkeit sowie die Weiblichkeit bewusst, um ein erfülltes Leben zu leben.

Bitte in deiner Meditation für einen inneren Ausgleich deiner Sonne und deines Mondes und mach dir bewusst, wovon du gerade ein Zuviel oder ein Zuwenig hast.