Das Prinzip von Ursache und Wirkung ist auch eines der hermetischen Gesetze, welches besagt, dass es keine Zufälle gibt und alles gesetzmäßig geschieht. Jede Ursache hat ihre Wirkung und jede Wirkung hat ihre Ursache. Alles geschieht entsprechend mit einer Schwingung und einem Rhythmus zwischen zwei Polen im Zusammenspiel der Geschlechter in Form von Geist, dem Prinzip der Mentalität, worauf ich nächste Woche noch eingehe.
Vielleicht erscheint dir das gerade sehr theoretisch und Physik war noch nie dein Lieblingsfach. Hätte ich damals einen Physiklehrer gehabt, der mir Physik in Verbindung mit mir selbst oder eben auch unseren Naturgesetzen beigebracht hätte, hätte ich das alles nicht so furchtbar uninteressant empfunden. Für das Verständnis unserer 7 Prinzipien brauchen wir weder Formeln noch Einsteins IQ zu haben. Wenn du selbst erkennst, wie alles zusammen hängt und gar nicht anders kann, kannst du einen wirklich großen Nutzen für dein Leben daraus ziehen. Wenn du einfach weiterhin an Zufälle glauben möchtest, dann kannst du das natürlich auch tun. An dieser Stelle sei dir jedoch bewusst, dass du damit ein Stück deiner Eigenverantwortung abgibst und dich eher in eine Opferrolle begibst oder dich eben von außen steuern lässt. So bist und bleibst du eine Spielfigur. Wenn du aber erkennst, dass du aufgrund unserer Naturgesetze, zum Spieler werden kannst, dein Leben selbst bestimmt spielst und steuerst, wirst du auch deine Zufälle selbst gestalten. Du tust das sowie schon die ganze Zeit, aber es ist dir nicht bewusst. Möglicherweise gibt es Dinge, bei denen das für dich niemals einen Sinn ergibt. Aber vielleicht tastest du dich ganz langsam ran und probierst es aus.
Ein gutes Beispiel für das Prinzip von Ursache und Wirkung ist die Umsetzung deines eigenen Standpunktes, deines Willens und deiner Wünsche. Schau dir diese Woche an, wo du es schaffst, deinen eigenen Standpunkt zu halten und wo du umkippst. Nein, heute keine Politik ;-) Es gibt unzählige Dinge im Alltag, wo dir das passieren kann, wo andere dich beeinflussen und du zur Spielfigur wirst. Mal angenommen, du möchtest schon seit einiger Zeit etwas Bestimmtes kochen, was aber der Rest deiner Familie nicht mag. Oder du gehst mit einer Freundin shoppen und willst dir was sehr Individuelles kaufen, was deiner Freundin absolut nicht zusagt. Oder du möchtest mit deinem Partner in den Urlaub und ihr wollt beide etwas komplett Unterschiedliches. Wie gehst du damit um? Oder du hast richtig gute Laune und du triffst auf jemanden, der total im Keller schwingt. Kannst du bei dir bleiben und deine Schwingung halten? Das sind alles Momente, wo sich entscheidet, ob du Spieler oder Spielfigur bist. Es geht sicher nicht darum, keine Kompromisse mehr zu machen und starrsinnig in einer Gemeinschaft auf sein Recht zu pochen. Es geht aber darum, dass DU dir bewusst machst, was du tust, und wie deine Taten, auch deine Gedanken und Gefühle sich auf dich selbst oder eben auch andere auswirken.
Führst du bereits ein glückliches und zufriedenes Leben, hast du das Ganze echt schon gut drauf, auch wenn du es vielleicht nicht bewusst tust. Aber wenn es hier und da Dinge gibt, die dich unzufrieden machen, schau dir die Ursache an. Wenn du nun sagst, ich weiß eigentlich gar nicht warum, dann lohnt es sich, auf die Suche zu gehen. Frage dich diese Woche in deiner Meditation, wo die Ursache einer deiner Unzufriedenheiten steckt. Bleibe bei dir und schau auch nur bei dir selbst. Welche Gefühle, Gedanken, und dann Taten sind ursächlich :-)